Verfasst von: ditjv | Oktober 12, 2013

Deutsch – Italienischer Journalistenpreis 2013

Tobias Piller, Italienkorrespondent FAZ

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Verfasst von: ditjv | Oktober 12, 2013

Deutsch – Italienischer Journalistenpreis 2012:

Michael Ramstetter , Chefredakteur ADAC  Motorwelt und ADAC  Reisemagazin

Piero Meucci wurde zum neuen Vizepräsidenten des deutsch-italienischen Journalistenvereins gewählt. Er war Deutschlandkorrespondent der Nachrichtenagentur ANSA und Redaktionsmitglied der Tageszeitung Sole 24 ore. Piero Meucci lebt und arbeitet  in Florenz .

Roman Arens, Italien-Korrespondent der Basler Zeitung und der Salzburger Nachrichten ist im Palace Hotel in Milano Marittima mit dem deutsch-italienischen Journalistenpreis „Cinque Stelle“ausgezeichnet worden. Ulrich Ritter, Präsident des deutsch-italienischen Journalistenvereins hat den Preis zusammen mit Paola Batani, Vizepräsidentin von Select Hotels verliehen. Roman Arens lebt seit  vielen Jahren  in der Maremma . 1994 kam er  als Korrespondent der Frankfurter Rundschau nach Rom. Sein  größeres journalistisches Interesse ist es, Italien von unten zu erzählen, wie die Bewohner dieses schönen Landes mit den Widrigkeiten und Katastrophen  ( den naturgegebenen und den hausgemachten ) umgehen und mit wieviel kreativem Witz und Engagement sie dieses Italien immer wieder über die Runden bringen.


Verfasst von: ditjv | Mai 13, 2009

Deutsch-Italienischer Journalistenpreis 2009 verliehen

Deutsch-Italienischer Journalistenpreis 2009 verliehen

Stefan Ulrich , Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Rom ,

ist mit dem deutsch-italienischen Journalistenpreis „ Cinque Stelle“

ausgezeichnet worden.

Die Jury würdigte Ulrichs Berichte über die italienische Politik

und das „Alltagsleben der Italiener , das er mit großer Intuition

und Humor beschreibt“.

Der Preis wurde zum vierten Mal vom Deutsch-Italienischen

Journalistenverein und dem Italienischen Journalistenverband im

Palace Hotel in Milano Marittima verliehen.

Verfasst von: ditjv | Juni 9, 2008

SIND WIR NICHT ALLE BALKAN?

PRESSESCHAU ZUR FRÜHJAHRSAKADEMIE „QUO VADIS SÜDOSTEUROPA?“

„Sind wir nicht alle Balkan?“

Wie die Stadt Gorizia/Nova Gorica ein Stück europäischer Teilung überwunden hat

von Helmut Herles, Bonner General-Anzeiger, 09.06.08

„Quo vadis Südosteuropa? Die knappste Antwort auf die Frage der Frühjahrsakademie des Deutsch-Italienischen Journalistenvereins, wohin die Reise für die Menschen in dieser einstigen und noch immer latenten Krisenregion geht, gab Adelheid Feilcke-Tiemann, in der Deutschen Welle zuständig für internationale Beziehungen: „In die EU.“ Wobei Ivana Suhadolc (RAI) eindrucksvoll vor europäischer Hochnäsigkeit angesichts der eigenen Sünden warnte: „Sind wir nicht alle Balkan?“

Aber das ist bei Staaten wie Serbien oder dem Kosovo leichter gesagt als getan. Nicht jeder in diesem politischen Erdbebengebiet ist schon so weit wie Slowenien. Aber dessen Beispiel hat eine ansteckende Kraft für die anderen Staaten des ehemaligen Jugoslawien. Darauf baut die Bundesregierung, wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in einem Grußwort an die Akademie schrieb. Ulrich Ritter (Bonn), Präsident dieses international erfolgreichen Vereins, hatte die Tagung mit Unterstützung der Allianz-Kulturstiftung bewusst wieder in der nordostitalienische Stadt Gorizia organisiert. Sie hieß im alten Österreich Glörz und heißt für die Slowenen Nova Gorica. Bis 2004 war der slowenische Teil der Stadt – wie einst Berlin – durch eine Mauer von Gorizia getrennt. Heute erinnern nur noch eine Linie und ein Gedenkstein im Pflaster vor dem altösterreichischen Bahnhof der Transalpina an die 1947 von den Kommunisten Titos mit Gewalt erzwungene Teilung. Noch immer denken Italiener in Gorizia an die Toten und nach Slowenien Verschleppten in ihrer Verwandtschaft; im Rathaus erinnert eine Tafel an die dunkle Vergangenheit. Auch hier ging man zu oft nicht friedlich miteinander um. Die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges und seine Massengräber liegen ganz nah am Isonzo. Daher ist die Frieden stiftende und erhaltende Kraft der Europäischen Union zwischen Görz, Gorizia und Nova Gorica besonders spürbar. Die erfreulich andere Wirklichkeit der EU: Seit dem 21. Dezember 2007 bewegen sich die Leute frei in der lange geteilten Stadt. Italiener tanken billiger in Nova Gorica, und Slowenen genießen friaulische Lebensart.

Also europäischer Anschauungsunterricht für Journalisten und Studenten gleichermaßen. Man traf sich diesmal in der Aula Magna der „Universität Trieste in Gorizia“, einem ehemaligen Priesterseminar. Professor Pier Giorgio Gabassi unterhält dort am Lehrstuhl für Didaktik und Kultur einen eigenen Studiengang für internationale Beziehungen und Diplomatie. Angesichts dieser geschichtlichen Wirklichkeit in einer Doppelstadt und der eigenen Erfahrung der europäischen Teilungen waren die künftigen Diplomaten, aber auch die Journalisten mit italienischen, deutschen, ost- und mitteleuropäischen Biografien besonders aufmerksam beim Vortrag des deutschen Generalkonsuls in Mailand, Axel Hartmann.

Er hatte als deutscher Diplomat und „Büchsenspanner“ des Bundeskanzlers Helmut Kohl im Büro des Kanzleramtschefs Rudolf Seiters die dramatischen Entwicklungen der deutschen Einigung zwischen den Fluchtbewegungen aus der DDR nach Budapest und Prag und den Zehn Punkten Kohls erlebt. Er beschrieb sie so präzise, dass man sich dazu ein Buch aus seiner Feder wünschte. Es war spannender Geschichtsunterricht. „Den können vor allem wir Jungen brauchen“, sagte eine Teilnehmerin. Sie hatte zum ersten Mal so deutlich gehört, dass mit Ausnahme der Amerikaner und des Spaniers Felipe Gonzales eigentlich alle westlichen Partner Kohls mindestens so reserviert über die deutsche Einigung dachten wie der Italiener Andreotti: Er liebe Deutschland so sehr, dass er sich zwei davon wünsche“.

Verfasst von: ditjv | Mai 25, 2008

QUO VADIS SÜDOSTEUROPA?

gorizia

 

 

 

 

 

FOTOALBUM GORIZIA 2008

Verfasst von: ditjv | Mai 3, 2008

QUO VADIS SÜDOSTEUROPA?

Vom 21.5.-24.5.2008 veranstaltet der deutsch-italienische Journalistenverein in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und dem Fachbereich Diplomatische Studien der Universität Triest in Gorizia / Görz eine internationale Frühjahrsakademie zum Thema:

“ Quo vadis, Südosteuropa ? „

Erfahrene Diplomaten und Journalisten diskutieren mit angehenden Diplomaten und Jungjournalisten sowie mit Studentinnen und Studenten der Universität Triest die aktuelle Entwicklung in diesem Teil Europas. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Päsidenten des Europaparlaments und des Ministerpräsidenten der autonomen Region Friaul Julisch-Venetien.

Ihre Teilnahme haben zugesagt:

Renzo Tondo, Ministerpräsident von Friaul Julisch-Venetien, Botschafter Luigi Vittorio Ferraris, Rom, Dr.Axel Hartmann, deutscher Generalkonsul in Mailand, Dr.Jozef Susmelj, Generalkonsul Sloweniens, Triest, Prof. Giorgio Gabassi, Uni Triest, Prof. Flavio Rodeghiero, Uni Rom- La Sapienza, Prof. Alja Brglez, Uni Ljubljana, Demetrio Volcic, MdEP, Dr.Thomas Jansen, „Liberidea“, Triest , Gina Paolo Segala, Direktor Alenia Aeronautica , Rom, Piero Zecchini, Direktor Air Dolomiti,Verona, Beque Cufaj, Journalist – Prishtina, Mirjana Sosic, Journalistin-Zagreb, Stefan Cernetic, Journalist,Turin-Belgrad, Boris Savle, Journalist Nova Gorica, Lara Drcic, Journalistin-Koper, Daria Bryantseva, Journalistin-Moskau, Ivana Suhadolc, Rai-news 24, Stefano Grazioli, Journalist, Bonn, Adelheid Feilcke-Tiemann, Deutsche Welle-Bonn, Wolfgang Pütz, Bayerisches Fernsehen-München, Thomas Fromm, Süddeutsche Zeitung-München,Helmut Herles, Autor-Chefrdakteur, Bonn , Ekkehard Kohrs, General-Anzeiger, Bonn, Reiner Reichert, Deutscher Journalistenverband, Berlin, Pierluigi Menniti, Korrespondent, Berlin, Riccardo Busso, Unternehmer, Köln

Moderation: Ulrich Ritter, Präsident deutsch-italienischer Journalistenverein.

In Zusammenarbeit mit:

Verfasst von: ditjv | Mai 3, 2008

GRUßWORT

Ulrich Wilhelm

Staatssekretär

 

Sprecher der Bundesregierung 

zur Frühjahrsakademie „Quo vadis Südosteuropa?“
22.-24.05.2008 in Görz/Gorizia

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, verehrte Teilnehmer,

gerne erinnere ich mich an die letzte Veranstaltung hier in Görz. Mit meiner gegenwärtigen Tätigkeit als Regierungssprecher war das dieses Mal aber leider nicht in Einklang zu bringen. Ich bedaure das sehr.

Die Stadt Görz steht unverändert für die wechselvolle Geschichte auf dem Balkan und ist heute mehr denn je Sinnbild für das Thema Ihrer diesjährigen Frühjahrsakademie „Quo vadis Südosteuropa“. Welchen Wandel konnten wir und vor allem die Menschen in der Stadt in den letzten Jahren erleben? Das italienische Gorizia und das slowenische Nova Gorica, seit dem Frieden von Paris 1947 zwischen Italien und Jugoslawien geteilt, hat in den 90er Jahren und erst recht mit dem Beitritt Sloweniens zur EU eine konkrete Perspektive für ein Zusammenleben über Staatsgrenzen hinweg bekommen. Und durch das Inkrafttreten des Übereinkommens von Schengen am 21.12.2007 ist die Grenze zwischen beiden Städten für ihre Bewohner wieder vollständig durchlässig geworden. Die Teilung von 1947 ist damit überwunden. Wir in Deutschland können diese Erfahrung gut nachvollziehen.

Wir erleben zum Beispiel in Görlitz und Frankfurt/ Oder, wie die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Städten vom Abbau von Grenzen profitieren. Was in Görz und mit der Mitgliedschaft Sloweniens in der Europäischen Union in so vorbildlicher Weise gelungen ist, wünschen wir uns, und damit meine ich die Bundesregierung und die Mitgliedstaaten der EU, für alle Länder des ehemaligen Jugoslawiens. Wie Sie wissen haben alle Staaten des ehemaligen Jugoslawiens eine europäische Perspektive. Mit Kroatien führt die EU Beitrittsverhandlungen, und die EJR Mazedonien hat bereits Beitrittskandidatenstatus. Über den Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess unterstützt die EU alle Länder in der Region in ihren Reformbemühungen.

Auf diese Weise trägt die EU dazu bei, die europäische Perspektive dieser Länder zu konkretisieren. Auch wenn noch weitere Reformanstrengungen notwendig sind: Insgesamt hat sich die Lage in Südosteuropa in den letzten Jahren verbessert. Die Etablierung demokratischer Institutionen und der Zivilgesellschaft schreitet voran. Die wirtschaftliche Entwicklung scheint sich zu verstetigen, und die regionale Kooperation wird dichter.

Mit der Unabhängigkeit des Kosovo zu Jahresbeginn kommt der lange und schwierige Zerfallsprozess des ehemaligen Jugoslawiens zu einem Ende. Er bietet die Chance, den Blick endlich in die Zukunft zu richten.

Die Vision von Frieden, Stabilität und wirtschaftliche Prosperität für den gesamten Balkan muss von uns gemeinsam aufrechterhalten werden. Die Entscheidung der EU für die EULEX- Mission im Kosovo, die diversen Angebote der EU an Serbien sowie die Heranführungshilfen machen deutlich, dass die EU entschlossen ist, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen.

Neben der EU wird auch die NATO weiterhin eine wichtige Rolle in der Region spielen. Die Bundesregierung hat auf dem NATO-Gipfel in Bukarest Anfang April unterstrichen, dass sie eine weitere Annäherung der gesamten Region an das Bündnis nachhaltig unterstützt.

Sie werden auf Ihrer Tagung diese Entwicklung und ihre Perspektiven im einzelnen analysieren und bewerten. Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg und eine gute Diskussion.

Zu guter letzt: Berichten Sie über Ihre Schlussfolgerungen in den deutschen Medien. Die Länder Südosteuropas verdienen unsere ständige Aufmerksamkeit und Verständnis für ihren Weg in Europa.

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